Ohrwurm des Tages: Black Sabbath – Paranoid

Veröffentlicht: 30. April 2010 von Lakritzschnecke in Ohrwurm des Tages
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Seit Tagen hängen mein iPod und ich an einem Album und einem Song fest – Zeit für einen Eintrag in der Rubrik Ohrwurm des Tages! Heute möchte ich euch eine interessante, bekannte und für jede etwas härtere Musikrichtung sehr wichtige Band vorstellen bzw. in Erinnerung zurückrufen: Black Sabbath – die Urväter des Riffs, die Wegbereiter der schwarzen Szene, die düsteren Rebellen. Am Mikro der legendäre Ozzy Osbourne (spricht für sich), an der E-Gitarre Tony Iommi (Heaven And Hell, anyone?), als Bassist war Geezer Butler und als Drummer Bill Ward mit von der Partie. 1970 brachten die jungen Wilden ihr zweites Album namens PARANOID heraus, von dem wohl zumindest der Titelsong bekannt sein dürfte:

Finished with my woman ‚cause she couldn’t help me with my mind
People think I’m insane because I am frowning all the time

All day long I think of things but nothing seems to satisfy
Think I’ll lose my mind if I don’t find something to pacify

Can you help me occupy my brain?
Oh yeah

I need someone to show me the things in life that I can’t find
I can’t see the things that make true happiness, I must be blind

Make a joke and I will sigh and you will laugh and I will cry
Happiness I cannot feel and love to me is so unreal

And so as you hear these words and telling you now of my state
I tell you to enjoy life I wish I could, but it’s too late…

Ein paar Sätze, ein paar Worte – doch welch unbändige Kraft, die davon ausgeht, untermalt mit einer Musik, die so anders ist als alles, was man zu dieser Zeit kannte. Ein dunkles Lebensgefühl wird mit dunkler Musik ausgelebt („Electric Funeral“), erste Soli (Anspieltipp: „Iron Man“ – wie progressiv!) lassen aufhorchen, Kritik wird laut („War Pigs“) – endlich bewegt sich was! Kein Wunder, dass aus Black Sabbath Ikonen und aus PARANOID ein absolutes Erfolgsalbum wurde. Und kein Wunder, dass das Album und vor allem der Song „Paranoid“ auch ganze vierzig (!) Jahre nach seiner Veröffentlichung noch Musikliebhabern aus aller Welt im Kopf herumspukt…

Hörbarkeit für Nicht-Metaller: Volle fünf Punkte – von Heavy Metal kann man hier natürlich noch nicht reden, das Album genießt eher Wegbereiter-Status. Daher kann – verglichen mit den heutigen Möglichkeiten – auch von „Härte“ und „Schnelligkeit“ noch keine Rede sein. Nichtsdestotrotz ist es gut, die Wurzeln der eigenen Musik zu kennen – und Langeweile kommt bei den acht Tracks von PARANOID ganz bestimmt nicht auf. Bei Interesse einfach mal reinhören!

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