Vom wissenschaftlichen Gärtnern

Veröffentlicht: 4. April 2011 von A (di bosco) in Bildung
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Im Grunde kann man das wissenschaftliche Arbeiten mit dem Gärtnern vergleichen.

Man pflanzt seine Ideen, gießt und düngt sie. Ist ständig besorgt um die äußeren Umstände (zu viel Sonne ist nicht von Vorteil – Regen regt in der Regel an). Hätschelt sie wie die eigenen Kinder. Sprießen die ersten Triebe, so ist man voller Freude und Erwartungen. Manchmal ist man dann gar sehr überrascht, ob der Dinge die da erwachsen.

Ab und an soll es tragischerweise auch vorkommen, das Heuschrecken über die Pflanzen in ihrem besten Sta(u)dium herfallen und sie abgrasen (habe ich gehört).

Ob die Blüte Früchte trägt, wird sich erst später zeigen.

Ob die Blüte zur Frucht wird, wird sich erst später zeigen.

Für mich die unliebsamste Tätigkeit: das Jäten des Krautgartens. Das Entfernen von unpassenden Gewächsen und Auswüchsen, das Beschneiden von wucherndem Grün wird von mir oftmals so lange wie möglich hinausgezögert (denke ich mir doch so oft, das alles leb(s)enswert ist…). Das Blöde: die Gartenabfälle kommen in unserer heutigen Zeit, in der alles auf Ökonomie angelegt ist, nur noch zweimal im Jahr. Ist man zu spät dran, bleiben die Abfälle liegen und es bleibt einem nur noch eins übrig: den ganzen Sch*** zu verbrennen.

Der wahre, aufrichtige Gärtner weiß natürlich stets, wo seine Wurzeln liegen und hat auch kein Problem damit sie anzugeben (Motto: Ich weiß wo mein Gemüse herkommt).
Unschön sind auch diejenigen, die nicht offen zugeben wollen, dass sie nicht selbst im eigenen Garten ackern. Doch lieber einen Namenlosen sich die Finger beschmutzen lassen und nur selbst die Lorbeeren ernten, das kann auch nach hinten losgehen. Denn der nicht echte Lorbeer ist nur beschränkt genießbar…

P.S.: Bei Problemen mit der Metaphorik, bitte ich darum unsere F.A.Q. – Frage 6 zu beachten!

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