Ohrwurm des Tages: In Flames – Deliver Us

Veröffentlicht: 5. September 2011 von Lakritzschnecke in Ohrwurm des Tages
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Absenzen sind eine Sache für sich. Die Urheberin dieses Blogs hat sich für zwei Monate nach Spanien abgesetzt, man selbst steckt währenddessen meterdick im Festival-/ Wohnungssuch-/ Uni- und „Karriere“stress fest – da bleibt für Bloggen und die Verkünstelung des Chaos leider so gar keine Zeit übrig. Ergo: Der Blog vereinsamt und die Leser (gibt es euch überhaupt?) langweilen sich. Das darf selbstverständlich nicht so weitergehen! Lakritzschnecke vermeldet daher: Ab heute habe ich wieder so richtig Bock auf Blog!

Und damit der Wiedereinstieg nicht so schwer wird, machen wir gleich mit meiner Standardrubrik weiter: Der Ohrwurm des heutigen Tages ist das hevorragende Lied „Deliver Us“ von In Flames. Die schwedischen Melo-Death-Künstler entwickeln sich seit einigen Jahren in eine etwas andere Richtung als die, aus der sie kommen. Ihre Musik wird melodischer, die Growl-Anteile weniger, doch das Gefühl für stimmige Texte und ihre musikalische Vermittlung ist gleichgeblieben. Das vor einigen Monaten erschienene Album SOUNDS OF A PLAYGROUND FADING ist nicht nur mein bisheriges Album des Jahres 2011, sondern auch Ausdruck dieser Entwicklung. Der zweite Song „Deliver Us“ überzeugt (mich) vor allem mit einem hervorragenden Refrain, der mir an manchen Tagen dieses furchtbaren etwas anderen Sommers so richtig aus der Seele sprach:

Fly into the distant

Disappear for a while

I can´t make sense of this

But we´re here today (feeling) alive…

Obwohl es langsam Herbst wird und der Sommer (endlich) verblüht, spukt mir der Song noch immer im Kopf herum und lässt mich nicht los. Kein Wunder also, dass er in dieser Rubrik gewürdigt wird – schließlich ist das Lied ein typischer Ohrwurm des Tages!

In diesem Sinne: Auf die Absenz von Boscolein, auf ihre baldige Rückkehr und natürlich auch auf die damit zusammenhängende Wiederbelebung dieses Blogs. Absenzen sind vielleicht eine Sache für sich, für die Zurückbleibenden schwer zu akzeptieren und nicht nachvollziehbar – doch für den Flüchtenden haben sie einen Sinn, und manchmal sind sie einfach nur nötig.

 

PS: Wer sich fragt, ob es im Refrain nicht „Fly into the distaNCE…“ heißen müsste, dem möchte ich folgendes antworten: Mein Sprachgefühl sagt dasselbe und bei FB wurde ich, als ich diese Zeile postete, bereits mehrfach zusammengestaucht – doch im originalen Booklet der CD, die ich selbstverständlich am Tag ihres Erscheinens käuflich erworben habe, steht der Refrain genau so drin, wie er oben zu lesen ist. Mehr kann ich dazu nicht sagen…

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Kommentare
  1. A (di bosco) sagt:

    Und hiermit melde ich mich zurück! :)
    Und btw – In Flames neues Album hat mich in Spanien intensivst begleitet!

  2. […] Anspieltipp: Fear is the Weakness und Deliver Us (Lakritzschneckes Ohrwurm im September) […]

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