Café Hüftgold

Veröffentlicht: 25. März 2012 von A (di bosco) in Gastroführer
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Café HüftgoldMontag Nachmittag. Die erste Frühlingssonne kitzelt auf den Backen. Zeit für einen Kaffee.

Schon das kleine selbstgebackene quadratische Schokoteilchen, dass neben meinem Latte Macchiato auf der Untertasse liegt, überzeigt. Mmmh, sehr lecker.

Die Untertasse passt übrigens nicht zum Glas. Welche Untertasse tut das schon? Die meiner Mitbesucherin passt aber auch nicht zu ihrer Tasse. Und jeder unserer Teller kommt auch wieder aus einem anderen Sortiment. Ich esse mit Silberlöffel, sie löffelt ihren Cappuccino mit blechernem Geschirr.

„Alles so kunterbunt und kreuz und quer“, sagt sie. „So wie bei mir daheim.“

Wie zuhause, unkompliziert, gemütlich, aber doch anders. Netter Service. Die Sonne scheint durch die großen Fenster in das obere Geschoss, auf die kleinen runden Tischchen, auf welchen genau zwei Kuchen und zwei Kaffee, eine Nachttischlampe und ein Blümchen Platz haben. Man glaubt vorher gar nicht was so alles auf ein kleines Rund passt. Man sitzt genau am Fenster. Café HüftgoldDie Tassen zu den schnörkseligen Untertassen hängen als Lämpchen durch ein Rund von oben bis nach Unten zur Theke herab. Oben umschließt das Rund ein Geländer und der wenige Platz ist mit kleinen Tischen gut ausgenutzt. Der Weg zum hinteren Sonnenplatz mag den ein oder anderen verunsichern. So auch meine Begleiterin. „Ob das wirklich hält?“ meint sie als wir über den leicht knarzend tönenden, ein bisschen schwingenden, schmalen Bodensteg laufen. Natürlich hält es.

Während wir oben Kaffee schlürfen und Kuchen genießen (Brombeer-Vanille und Apfel-Streusel mit Sahne) werden unten Tüten mit dem Hüftgold-Logo bestempelt. Für die Menschen, die sich die leckeren Kuchen nachhause abholen kommen. Draußen vor der Tür sitzen ein paar Menschen auf den dazugehörigen Bänken. Uns war der Wind zu kalt.

Das Leitungswasser gibt es auf Nachfrage umsonst zum Kaffee, gezahlt wird beim Hinausgehen unten an der Kasse. Der Kaffee ist günstiger als in Deutschlands Kleinstädten, das Café ist somit auch finanziell ein kleiner Rückszugsort für Studenten.

Das nächste Mal wird die rechte Seite getestet.

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Kommentare
  1. felix sagt:

    Hüftgold? Hehe, das ist doch mal ein bezaubernder Name für ein Cafe. Aber bitte mit Sahne. :)

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