Archiv für die Kategorie ‘Botschaften der Straße’

24 h Lego

Veröffentlicht: 11. März 2013 von A (di bosco) in Botschaften der Straße
Schlagwörter:, ,

Mal wieder den Geburtstag des Nachwuchses vergessen? Spontane Bastellaune? Sonntag, 21 Uhr?
Zumindest für die Zentralmünchnerin kein Problem. Einfach am Legoautomaten am Hauptbahnhof vorbeijetten, diesen mit plus/minus 40,- Euro füttern und sich oder andere an einem Päckchen Bausteinchen erfreuen. Inklusive StarWars Jedi Starfighter!

artanymess_Lego_Muenchen

Na das ist doch mal ein bezauberndes Statement. An einer alten Ruine in Augsburg, die schon seit Jahren auf ihre Renovierung wartet, hat das ganze natürlich einen entsprechend ironischen Unterton.

Allerdings sehe ich diesen Satz, trotz des etwas trockenen „Na“ am Anfang durchaus als doppelt anwendbar, je nachdem, ob man nun etwas bezaubernd findet oder nicht. Den Satz muss man dafür gar nicht ändern.
Dementsprechend ist mir ein kleines Spiel eingefallen: Ironisch oder nicht?

Wollen wir es doch mal versuchen. Welche Sätze sind ehrlich und welche sind ironisch gemeint? Darf auch gern jeder mitmachen, der Lust hat: (mehr …)

Botschaften der Straße: Rien Ne Va Plus

Veröffentlicht: 14. März 2012 von Lakritzschnecke in Botschaften der Straße
Schlagwörter:, , , , ,

Gesehen in Rom, November 2011: Rien Ne Va Plus.

Keine klassische Botschaft der Straße, sondern mehr Teil einer Straße der Botschaften, einer Galerie der Bilder: Da, wo dieses Kunstwerk im November stand (nämlich in der Straße vor dem Augustus-Mausoleum), befanden sich noch weitere. Die ganze Straße wurde gesäumt von vierzig bis fünzig hintersinnigen und wunderschönen kleinen Straßenkunstwerken, die ein Obdachloser liebevoll aus Abfällen her- und ausgestellt hatte. Der Künstler passte selbst auf seine Werke auf und erklärte verwirrten Touristen mit Feuereifer und in unverständlichem Italienisch, was er sich bei dem ein oder anderen Objekt gedacht hatte – das Augustus-Mausoleum wurde so, und das aufgrund seiner fragwürdigen, neumodischen Außenarchitektur vollkommen zurecht – zur Nebensache.

Botschaften der Straße: Bambi is dead!

Veröffentlicht: 14. Januar 2011 von A (di bosco) in Botschaften der Straße
Schlagwörter:, ,

Traurig, aber wahr.

Bambi is Dead!

fotografiert in Verona, Oktober 2010

Schließlich gibt es Bambi ja auch schon seit 1923. Auch interessant:

„Sowohl Buch als auch Verfilmung werden von manchen Tierrechtlern gerne als „Anti-Jagd-Propaganda“ gebraucht. Allerdings war Felix Salten selbst passionierter Jäger, dem die Idee zu „Bambi“ bei einer Jagdtour kam.“

Botschaften der Straße: Mehr Bildung für Faschisten!

Veröffentlicht: 31. Dezember 2010 von A (di bosco) in Botschaften der Straße
Schlagwörter:, , ,

Lieber Staat,
hier habe ich für dich einen guten Vorsatz fürs neue Jahr:

Mehr Bildung für Faschisten

fotografiert im Oktober 2010, in einem DB-Zug in München

Botschaften der Straße: You’ll never walk alone!

Veröffentlicht: 18. Oktober 2010 von A (di bosco) in Botschaften der Straße

Heute eine kleine Ermutigung an alle, die da draußen wandeln und denken, sie seien allein unterwegs.
Lasset euch eines gesagt sein, dem ist nicht so!
Und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie auch diesmal behalten. :)

 

You'll never walk alone

fotografiert in Verona, Oktober 2010

 

Müllzeichen

Veröffentlicht: 3. September 2010 von A (di bosco) in Botschaften der Straße
Schlagwörter:, , , ,

Müll. Anzeichen und Bezeichnungen seiner Entsorgung.

Dieses Zeichen: ein Segen der alten Bahn-Waggons!
Wehmütig denke ich zurück an die Zeiten, in denen man seinen Abfall in der Bahn noch loswerden konnte und bequem in den alten Polstern versank. In den neueren werden keine Abfallbehälter benötigt und auch keine Hinweise auf Abfällbehälter im Vorraum… außerdem sitzt man gefühlt auf Brettern und die Gepäckablage wird mancherorts so strichdünn, dass sie nur noch als Gürtelablage zu gebrauchen ist. Dies tut sie freundlicherweise, man will die Gleichbenachteiligung aller Fahrgäste im Zug wahren, in optisch regelmäßigen Abständen. Hat wohl Raumwirkungsgründe, oder so ähnlich.
Ich glaube in den neuen Bahn-Zügen gibt es eh keinen Vorraum mehr… und ich glaube der Designer der neuen Bahn-Wägen ist kein Bahnfahrer! (mehr …)