Archiv für die Kategorie ‘Konzertberichte’

Premiere für Stiefel & Green

Veröffentlicht: 3. August 2010 von A (di bosco) in Konzertberichte, Musik
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Stiefel & Green hatten ihren ersten Auftritt.

Der ein oder andere wird sich nun fragen: WER bitte ist Stiefel & Green? Diese Frage will ich Euch beantworten. S&G, das sind vier junge Musiker aus dem Unterallgäu, die ihre Band mit Covern von Bands und Musikern wie Cream, Neil Young, Rory Gallagher, Joe Bonamassa und The Brew starteten und inzwischen bei ihren ersten eigenen Liedern angelangt sind. S&G, das sind Mo (Gitarre, Gesang), Juli (Gitarre), Jakob (Bass) und Jonathan (Schlagzeug). Für den ersten privaten Auftritt hatten sie eine Setlist von 20 Liedern am Start, von denen über die Hälfte aus eigener Feder waren. Dazu haben sie sich für zwei Lieder auch noch eine Gastsängerin auf die Bühne geholt (Anna Lilienthal). Wer auf guten, alten Rock-Sound steht, wird in Zukunft seine Freude an dieser Band haben. Also Augen und Ohren offen halten: Stiefel&Green werden bestimmt wieder spielen. :)

Hier ein kleiner „Teaser“ für alle, die nicht da sein konnten:

Das sagt Felix zur Band:

Eine interessante und gute Mischung aus spätem 60er Bluesrock und frühem 70er Kraut, allerdings fernab damaliger psychedelischer Trips. Cream und Hendrix jammen mit Johnny Winter, dazu mit einem Leadsänger der zumindest bereits Ansätze zeigt, vielleicht eines Tages die live-Röhre eines späten Jim Morrisson auf die Bühne bringen zu können.

Wir sind des Lobes voll, vor allem wenn wir daran denken, das die Band noch nicht mal ein Jahr in dieser Formation zusammen spielt. Vor zwei Jahren startete das kleine Projekt  mit dem einen Gedanken, den viele Teenies haben: „Eine Band wär‘ schon cool“. Zu diesem Zeitpunkt konnten noch nicht mal alle Mitglieder der Band ein Instrument spielen. Doch wer einen Traum hat und (mehr …)

Festival: Walpurgis Metal Days

Veröffentlicht: 10. Mai 2010 von Lakritzschnecke in Festivals, Konzertberichte
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Am vergangenen Wochenende fanden zur Freude aller abgebrühten und wetterfesten Metaller zum zehnten Mal die Walpurgis Metal Days im niederbayrischen Hauzenberg nahe der österreichischen Grenze statt. 19 Bands aus dem Death und Black Metal-Bereich gaben an zwei Tagen auf einer Zeltbühne ihr instrumentales und verkleidungstechnisches Potential zum Besten. Im Großen und Ganzen verlief das Festival friedlich und ruhig, nur einige Metaller fielen durch alkoholbedingte Ausfallerscheinungen und die auf Festivals leider übliche Müllsauerei rund um den eigenen Zeltplatz auf. Im Vergleich zu den letztjährigen Metaltagen war die Besucherzahl jedoch deutlich geringer – nach ersten Schätzungen dürfte es sich um ca. 1200 Besucher gehandelt haben, die von Donnerstag bis Sonntag den Hauzenberger Stadtpark unsicher machten. Von Veranstalterseite sind bis dato noch keine offiziellen Besucherzahlen zu erfahren. Dafür stellte sich der Sound bei sämtlichen Bands als wesentlich besser als noch im Vorjahr heraus – den Veranstaltern ist dafür sowie für den reibungslosen Ablauf des Festivals ein Kompliment auszusprechen.

Einen ordentlichen Auftakt gaben am Freitag Nachmittag Full Of Anguish, die…  (mehr …)

Live: Subway To Sally

Veröffentlicht: 3. Mai 2010 von Lakritzschnecke in Konzertberichte
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Wer bisher der festen Überzeugung war, dass Metaller und andere Nachtgestalten ausschließlich auf Konzerten mit mindestens einer E-Gitarre zu finden sind, wurde am vergangenen Freitag eines Besseren belehrt: Vor dem vollkommen ausverkauften Backstage Werk im Münchner Westen standen noch bis nach Beginn der Veranstaltung hunderte schwarze Wesen, um die deutsche Mittelalter- und Metalband Subway To Sally auf ihrer zweiten Akkustiktour „Nackt II“ live zu sehen. Zurecht, wie sich im Verlauf des Abends herausstellen sollte.

Noch bevor das Licht ausging und zum Konzertbeginn rief, wurden StS bereits von den Fans mit den obligatorischen „Blut, Blut, Räuber saufen Blut“-Gesängen begrüßt. Ganz ohne Vorband betraten dann endlich die sieben Subways mit ihren zwei Gastmusikern (Cellist und Tamburin etc.-Spielerin) die Bühne und nahmen die begeisterten Fans mit auf eine Reise quer durch die Bandgeschichte, sodass wohl jeder einzelne Zuschauer und -hörer auf seine Kosten kam. Bekannte Songs wie „Eisblumen“, „Sieben“ und „Auf Kiel“ wurden ebenso interessant ins locker-leichte Akkustik-Gewand verpackt wie unbekanntere Titel, so beispielsweise „Accingite Vos“, „Kleine Schwester“ und „Krähenkönig“. Mit „Bruder“ gab es außerdem noch ein vollkommen neues Lied zu bestaunen und bejubeln. (mehr …)