Mit ‘Alternative’ getaggte Beiträge

Ich bin höchst erfreut, denn: diese Woche gab es neue Bandbestätigungen für Rock im Park. Mehr Ohrwürmer für mich. Über einen freue ich mich ganz besonders und das ist dieser hier:

…And You Will Know Us by the Trail of Dead
Tao of the Dead

Erst vorletzten Freitag erschien nämlich das neue Album „Tao of  the Dead“.  Hier wird der ein oder andere sich nun vielleicht wundern, warum auf einmal ein ganzes Album in den Ohrwurm des Tages wandert. Nun meine Lieben: wer im Besitz der Special Edition ist, der weiß warum. Denn die beinhaltet Part I „Tao oft he Dead“ als einen Track, so wie es von der Band eigentlich auch erdacht war. Nonstop, 35:50 Minuten of „legendary awesome Trail of Dead Sound.“ Danach dann noch Part II und man hat über 50 Minuten höchsten Musikgenuss hinter sich. Geil. Geil. Geil. Wirklich. Krautrock, Prog, Anklänge an Pink Floyd in Trail of Dead-Form. Was will (mehr …)

C wie Catch Without Arms

Veröffentlicht: 8. Dezember 2010 von A (di bosco) in Von A-Z durch die Welt der Musik
Schlagwörter:, , , , , , , ,

A wie Amorphis

B wie Belphegor

So sing about love ~~ my ode to DREDG

2008 – Durch meine Tante stoße ich auf das Lied „Sang Real“.  Es ist ihr Lieblingslied und bald auch eines der meinigen. Sang Real von der Band Dredg. Dredg. Lasst euch das auf der Zunge zergehen, speichert den Namen ab. Noch nie gehört? Dann geht es euch so, wie mir damals. Da saß  ich  – DAMALS vor zwei Jahren – in meinem Zimmer  und war bereits beim ersten Mal hören hoffnungslos verloren. Mit Sang Real erwischte es mich. Sofort wußte ich: Ich brauche dieses Lied und ich brauche  mehr von dieser Band. Das dazugehörige Album musste her. Dieses nennt sich „Catch Without Arms”.  (Surprise, surprise!) und ist der Namensgeber dieses kleinen Fan-Artikels. 2005 war es erschienen und damals, 2008, war es das dritte und vorerst letzte Album der Gruppe.

Als ich es dann das erste Mal physikalisch in den Händen hielt, war ich ein wenig enttäuscht. Das giftgrüne Cover sagte mir zunächst nicht zu. Doch die Musik machte alles wieder gut. Das Album enthält bis heute für mich viele Perlen, ist eine wahre Fundgrube. Bald hörte ich auch die anderen Dredg-Alben in Endlosschleife. Doch „Catch Without Arms“ führte lange Zeit meine Albumcharts an.

“Only those who accept will find that acceptance in return
We have been trimmed down like hedges, and told just to sit,
And wilt, and spit at each other from a distance
There is constant resistance from you”
(Dredg – Bug Eyes)

Meine neue Liebe zu Dredg wurde schnell gefestigt, denn wie es der Zufall so wollte, (mehr …)

Da sitze ich gemütlich mit einer Tasse Tee am Küchentisch, das Radio läuft und aufeinmal geschieht das Unglaubliche: Ein Stück von Dredg tönt aus den Lautsprechern. Wie kann das sein? Hat Bayern 3 Dredg entdeckt? Ich wage es nicht zu glauben.

Dredg 2009 auf Rock im Park

Nun, die Lösung folgt wenige Sekunden später, das Lied wird natürlich nicht ganz ausgespielt. Es handelt sich um einen sogenannten Verhörhammer, den eine Zuhörerin eingereicht hatte. Bei der öfters wiederholten Passage “I will catch up” hört sie “Will Ketchup!” Dieser Verhörhammer ist meiner Meinung nach einer der schwachen Sorte. “Catch up” und “Ketchup” – ich weiß ja nicht… da gibt es eigentlich nicht viel  zu “verhören”, das ist für deutsche Ohren in jeglicher Hinsicht identisch. Hier kann man das ganze auf dem Bayern3-Blog nachhören und nachlesen: http://blog.br-online.de/fruehaufdreher/index.php?/archives/1218-Dredg-Gathering-Pebbles-Will-Ketchup.html
Auf jeden Fall ist es eine nette Abwechslung mal Dredg aus dem Küchenradio zu hören, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick. Leider ist das in diesem Fall schlecht für Bayern 3, da jetzt das Radio erstmal wieder ausgeschaltet werden muss und ein Dredg-Album in den Player, mit allen Liedern in ganzer Länge, kommt.

(mehr …)

Ja, man kann eigentlich nicht einen  Part I schreiben und den zweiten Teil dann einfach unter den Tisch fallen lassen. Deswegen nun noch, bereits im März, der zweite Teil meiner 2009er Albumbestenliste, in informativer Kurzform.

Viel Spaß beim Reinhören – falls ihr das tun solltet. Ohr und Herz werden es euch danken. ;)

Teil II beinhaltet The Twiligt Sad, Editors, Russian Circles, Baroness und The Flaming Lips.

In Teil I habe ich John Frusciante, Fever Ray, Dredg, Kasabian und Porcupine Tree vorgestellt.

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

The Twilight Sad – Forget The Night Ahead

VÖ: 09.10.2009
Label: FatCat/PIAS/Rough Trade
Indie Rock

In Forget The Night Ahead kann man sich in jedem Lied in der angenehmen Stimme von James Graham und seinem schottischen Akzent verlieren. Dazu düstere Melodien und verzerrte Gitarren und schon klammert sich die Platte ganz von selbst im Hinterkopf fest. „There’s people downstairs – I’m more than a fighter, you know.“ I know: und gerade dafür ist diese Musik gut.

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Editors – In This Light And On This Evening

VÖ: 09.10.2009
Label: PIAS/Rough Trade
Indie Rock

Viele alte Fans scheinen mit diesem Album nicht so glücklich gewesen sein. Die Editors rücken hier ab vom Gitarrenrock hin zu Synthesizern. Von daher mag es gut gewesen sein, dass ich mich vorher noch nicht mit ihnen auseinander gesetzt hatte. Ich erwartete nichts, konnte nicht enttäuscht werden und wurde mit einer neuen Lieblingsband belohnt. Das Album hat mich überzeugt. Mein Anspieltipp ist gleich das erste Lied, dass den gleichen Titel hat wie das Album selbst trägt: In this Light and on this Evening.

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Russian Circles – Geneva

VÖ: 23.10.2009
Label: Suicide Squeeze/Cargo
Post-Rock, Instrumental

Wer hätte das gedacht: auf diesem Post-Rock-Album wird man keinen Gesang finden… und ihn auch nicht vermissen.

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

Baroness – Blue Record

VÖ: 16.10.2009
Label: Relapse/Rough Trade
Progressive Metal

Alle Lieder fließen ineinander über. Ein in sich geschlossenes Metal-Schmuckstück. Melodisch und nach meinem Geschmack. Außerdem ziert das Album ein richtig gutes Cover. ;)

………………………………………………………………………………………………………………………………………………………

The Flaming Lips – Embryonic

VÖ: 23.10.2009
Label: Warner Music
Progressive Rock

Mutiges Album, das gefällt mir. Die meisten Stücke für sich allein sind sehr kurios. Im Ganzen ergibt sich aber ein stimmiges Gesamtkunstwerk.

Anspieltipp: Watching The Planets.

Jahresrückblicke und Bestenlisten sind immer so eine Sache. Ein Jahr ist eine ziemlich lange Zeit. Die Alben die Anfang des Jahres erscheinen sind daher meist ein wenig benachteiligt im Jahresrückblick. Außerdem gefallen einem meist nach Stimmungslage verschiedene Sachen unterschiedliche gut. Noch schwerer ist es wenn es viele gute Alben in einem Jahr gab, wie es 2009 der Fall war. Dieses Jahr ist unglaublich viel musikalisch für mich passiert.

Diese kleine Liste hier soll also auf keinen Fall ein ganzheitlicher Rückblick sein, das kann sie und ich auch nicht leisten. Es soll einfach eine kleine Liste von Alben aus 2009 sein, die man sich, wenn man sie noch nicht kennt, meiner Meinung nach mal anhören sollte.

Um mir selbst einen Riegel vorzuschieben, habe ich die Anzahl auf zehn Alben beschränkt. Und es fiel mir schwer, sehr schwer… Die Liste ist nach dem Veröffentlichungsdatum der Alben geordnet und nicht nach irgendeiner Lieblings-Rangfolge. Die gibt es nämlich nicht.

Nun hier zu Teil I meiner Alben Top 10 – 2009.

John Frusciante, Fever Ray, Dredg, Kasabian und Porcupine Tree.

In Teil II gibt es dann The Twiligt Sad, Editors, Russian Circles, Baroness und The Flaming Lips.

(mehr …)