Mit ‘Black Sabbath’ getaggte Beiträge

RIP, Ronnie James Dio!

Veröffentlicht: 17. Mai 2010 von Lakritzschnecke in Bands
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Metal- und Musikwelt, Künstler in aller Welt und Millionen Fans trauern um den Ausnahmekünstler Ronnie James Dio, der am gestrigen Sonntag nach einem Krebsleiden im Alter von 67 Jahren verstarb. Dio war einer der frühen Legenden der Hard Rock- und Metalmusik und prägte die Szene mit seiner unglaublichen Stimme wie kaum ein anderer Künstler. Sowohl mit der Band Rainbow und als Nachfolger von Ozzy Osbourne bei Black Sabbath als auch mit „seinen“ Bands Dio und Heaven And Hell war Dio Jahrzehnte lang in der Musikwelt unterwegs und faszinierte die vielen Fans und die wenigen Kritiker mit seiner Stimme, seinem Auftreten und seiner Wesensart. Als junger Metalfan bin ich froh, die Legende wenigstens ein einziges Mal live gesehen zu haben, nämlich letztes Jahr auf dem Wacken Open Air. Auch wenn ich Dios Gesamtwerk bisher leider nicht vollständlich (sondern nur in den Ausprägungen Black Sabbath und Heaven And Hell) kenne, trifft mich sein Tod und die allumfassende Reaktion der Musikwelt (klick!) darauf ungewöhnlich hart. Er war ein Mensch, den man – ohne ihn zu kennen – einfach gern haben musste, er hatte die Stimme, er hatte die Ausstrahlung, er trug den Metal in sich (egal, ob er die Devilhand nun erfunden hat oder nicht…), und er war damit Vorbild für die nachfolgenden Generationen, für die Helden von gestern, heute und morgen, Inspiration und Antrieb für große Bands wie Metallica, Judas Priest und Iron Maiden sowie viele andere kleine und große Musikgruppen. Möge er in Frieden ruhen, und möge seine Musik weiterleben!

Bildquelle: wikipedia.de

Ohrwurm des Tages: Black Sabbath – Paranoid

Veröffentlicht: 30. April 2010 von Lakritzschnecke in Ohrwurm des Tages
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Seit Tagen hängen mein iPod und ich an einem Album und einem Song fest – Zeit für einen Eintrag in der Rubrik Ohrwurm des Tages! Heute möchte ich euch eine interessante, bekannte und für jede etwas härtere Musikrichtung sehr wichtige Band vorstellen bzw. in Erinnerung zurückrufen: Black Sabbath – die Urväter des Riffs, die Wegbereiter der schwarzen Szene, die düsteren Rebellen. Am Mikro der legendäre Ozzy Osbourne (spricht für sich), an der E-Gitarre Tony Iommi (Heaven And Hell, anyone?), als Bassist war Geezer Butler und als Drummer Bill Ward mit von der Partie. 1970 brachten die jungen Wilden ihr zweites Album namens PARANOID heraus, von dem wohl zumindest der Titelsong bekannt sein dürfte:

Finished with my woman ‚cause she couldn’t help me with my mind
People think I’m insane because I am frowning all the time

All day long I think of things but nothing seems to satisfy
Think I’ll lose my mind if I don’t find something to pacify

Can you help me occupy my brain?
Oh yeah

I need someone to show me the things in life that I can’t find
I can’t see the things that make true happiness, I must be blind

Make a joke and I will sigh and you will laugh and I will cry
Happiness I cannot feel and love to me is so unreal

And so as you hear these words and telling you now of my state
I tell you to enjoy life I wish I could, but it’s too late…

Ein paar Sätze, ein paar Worte – doch welch unbändige Kraft, die davon ausgeht, untermalt mit einer Musik, die so anders ist als alles, was man zu dieser Zeit kannte. Ein dunkles Lebensgefühl wird mit dunkler Musik ausgelebt („Electric Funeral“), erste Soli (Anspieltipp: „Iron Man“ – wie progressiv!) lassen aufhorchen, Kritik wird laut („War Pigs“) – endlich bewegt sich was! Kein Wunder, dass aus Black Sabbath Ikonen und aus PARANOID ein absolutes Erfolgsalbum wurde. Und kein Wunder, dass das Album und vor allem der Song „Paranoid“ auch ganze vierzig (!) Jahre nach seiner Veröffentlichung noch Musikliebhabern aus aller Welt im Kopf herumspukt…

Hörbarkeit für Nicht-Metaller: Volle fünf Punkte – von Heavy Metal kann man hier natürlich noch nicht reden, das Album genießt eher Wegbereiter-Status. Daher kann – verglichen mit den heutigen Möglichkeiten – auch von „Härte“ und „Schnelligkeit“ noch keine Rede sein. Nichtsdestotrotz ist es gut, die Wurzeln der eigenen Musik zu kennen – und Langeweile kommt bei den acht Tracks von PARANOID ganz bestimmt nicht auf. Bei Interesse einfach mal reinhören!