Mit ‘Post-Rock’ getaggte Beiträge

2011. Eine musikalische Fundstube und Wundergrube. „You can find all you need“. Zwischen mehr und gar keinen Worten entdeckte ich dieses Jahr den Post-Rock, wandelte entflammt vom Beginn der Zeiten über den Camino auf in schwebende klingende Anderswelten jenseits von Hier und Heute und Leben und Leute. Ja, mich erfüllt es mit Stolz, sagen zu können, dass mehr als die Hälfte meiner TopTen-Songs die 4:00-Minuten-Marke knacken! Radio ade, du bist für mich längst nur noch eine Nachrichtenmaschine mit unerlässlichem musikalischen Wert!

Meine TopTen ging mir dieses Jahr aufgrund der Fülle an toller Musik nicht leicht von der Hand. Leider konnte ich auch noch längst nicht alles, was im letzten Jahr vielversprechend anklang, durchhören. Daher ist dies natürlich (mal wieder) ein auf meinen subjektiven derzeitigen Musikhörstand begrenzter Rückblick. (Auf meiner „Muss-ich-noch-anhören-Liste“ stehen u.a. so große Namen wie die Foo Fighters, Red Hot Chilli Peppers und Dream Theater und andere wie Trivium, Graveyard, Russian Circles und Mastodon).

Da ich dieses Jahr ein paar Lieblingssongs hatte, deren Alben es aber nicht in die Top Ten geschafft haben, findet ihr zu Schluß noch eine 2011er-Best-of-not-TopTen-Playlist.

In diesem Sinne viel Spaß mit meinem 2011er Rückblick, also mit: (mehr …)

Ja, man kann eigentlich nicht einen  Part I schreiben und den zweiten Teil dann einfach unter den Tisch fallen lassen. Deswegen nun noch, bereits im März, der zweite Teil meiner 2009er Albumbestenliste, in informativer Kurzform.

Viel Spaß beim Reinhören – falls ihr das tun solltet. Ohr und Herz werden es euch danken. ;)

Teil II beinhaltet The Twiligt Sad, Editors, Russian Circles, Baroness und The Flaming Lips.

In Teil I habe ich John Frusciante, Fever Ray, Dredg, Kasabian und Porcupine Tree vorgestellt.

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The Twilight Sad – Forget The Night Ahead

VÖ: 09.10.2009
Label: FatCat/PIAS/Rough Trade
Indie Rock

In Forget The Night Ahead kann man sich in jedem Lied in der angenehmen Stimme von James Graham und seinem schottischen Akzent verlieren. Dazu düstere Melodien und verzerrte Gitarren und schon klammert sich die Platte ganz von selbst im Hinterkopf fest. „There’s people downstairs – I’m more than a fighter, you know.“ I know: und gerade dafür ist diese Musik gut.

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Editors – In This Light And On This Evening

VÖ: 09.10.2009
Label: PIAS/Rough Trade
Indie Rock

Viele alte Fans scheinen mit diesem Album nicht so glücklich gewesen sein. Die Editors rücken hier ab vom Gitarrenrock hin zu Synthesizern. Von daher mag es gut gewesen sein, dass ich mich vorher noch nicht mit ihnen auseinander gesetzt hatte. Ich erwartete nichts, konnte nicht enttäuscht werden und wurde mit einer neuen Lieblingsband belohnt. Das Album hat mich überzeugt. Mein Anspieltipp ist gleich das erste Lied, dass den gleichen Titel hat wie das Album selbst trägt: In this Light and on this Evening.

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Russian Circles – Geneva

VÖ: 23.10.2009
Label: Suicide Squeeze/Cargo
Post-Rock, Instrumental

Wer hätte das gedacht: auf diesem Post-Rock-Album wird man keinen Gesang finden… und ihn auch nicht vermissen.

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Baroness – Blue Record

VÖ: 16.10.2009
Label: Relapse/Rough Trade
Progressive Metal

Alle Lieder fließen ineinander über. Ein in sich geschlossenes Metal-Schmuckstück. Melodisch und nach meinem Geschmack. Außerdem ziert das Album ein richtig gutes Cover. ;)

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The Flaming Lips – Embryonic

VÖ: 23.10.2009
Label: Warner Music
Progressive Rock

Mutiges Album, das gefällt mir. Die meisten Stücke für sich allein sind sehr kurios. Im Ganzen ergibt sich aber ein stimmiges Gesamtkunstwerk.

Anspieltipp: Watching The Planets.